Über Burmesen




Wie eine Burma aussieht läßt sich leicht beschreiben, aber was eine Burma wirklich ausmacht ist Ihr Wesen - und das ist einfach 'unbeschreiblich'
Wer schon mal eine orientalische Katze hatte weiß wovon ich rede.
Die Burma trägt den Beinamen Hundkatze zurecht, denn sie ist genauso anhänglich und präsent... also eigentlich ist sie sogar noch ein bischen mehr Hund, wenn man Treue als synonym für Hund sieht, als so mancher Hund selber ;-)

Burmakatzen sind sehr gesellig und vertragen sich gut mit anderen Katzen oder Haustieren, ..und wie kleine Hunde, sind sie nicht gerne alleine.
Sie sind nicht so gesprächig wie Siamkatzen.
Zudem soll die Burmakatze sehr langlebig und sein. (Das gilt aber leider nicht mehr für alle Burma-Linien).

Das Erscheinungsbild der Burmakatze:
Die Burma-Katze ist vom orientalischen Typ und hat hat einen mittelgroßen, muskulösen und kräftigen Körper. Die Burmese hat leuchtende goldgelb- bis bernsteinfarbene Augen. Die Burma-Katze besitzt sehr dünne Unterwolle, wodurch ihr glänzendes Fell eng am Körper anliegt und kaum haart. Das Fell ist dicht, kurz, fein und sollte am Körper keine Musterung aufweisen. An der Unterseite ist der Ton etwas heller als auf dem Rücken und an den Beinen. Die Ohren und die Gesichtsmaske sind etwas dunkler.
Burmakatzen haben ein kurzes, seidiges Fell das kaum haart.



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Die Farben der Burmakatze:
Die erste Burmakatze und Stammmutter aller Burmesen Wong Mau war braun.
Durch die anfänglichen Verpaarungen mit Siamkatzen gelangten die rezessiven Gene für Verdünnung und Chocolate in den Burmagenpool, woraus die chocolate, blauen und lilac farbenden Burmesen entstanden sind.

Ab da war klar, eine Burma darf unter ihrer Burmamaske auch eine anderen Farbe tragen als das Orginalbraun.

Je nach Verband wurden früher oder später weitere Farben anerkannt:
Fast unbestritten gehören inzwischen die schönen roten und cremefarbenden Burmesen zum Burmaregenbogen, sowie die dazugehörigen Tortivarianten, ursprünglich entstanden aus einem gelungenen Upps-Wurf einer Burma mit einer roten Hauskatze.
Ferner gab es in Neuseeland ein Zuchtprogram für Tabby-Burmesen, dass später um die Silbervarietäten ergänzt wurde. Diese Farben sind noch nicht in allen Dachverbänden anerkannt. Da dies genau unsere Farben sind, finden Sie unter dem Punkt 'Silberburma' weitere Informationen zu diesen schönen getickten und silbernen Varianten.
Neuere Zuchtprogramme in NZ und den Niederlanden beschäftigen sich mit den Farben Cinnamon und Fawn.
Selbst eine Variante ohne die typische Burmamaske ist entstanden: die Asian-self. In schwarz besser bekannt als europäische Bombay. In NZ trägt die maskenlose Burma den klangvollen Namen: Mandalay (mehr unter Mandalay).
Fotos der einzelnen Burma- Fellfarben finden Sie unter Galerie der Farben


Historie:
Wong Mau, Die Stammmutter aller Burmakatzen, wahr eine Tonkanesin aus Thailand.
Dort gibt es immernoch Ur-Burmesen.
Da der Genpool der Burma laut einer Studie von Leslie Lyons recht eng geworden ist, empfehlen die Experten die robuste Ur-Burma zur Auffrischung des Genpools einzusetzen. Einige Züchter arbeiten bereits an solchen Zuchtprogrammen. Da sich der Burmatyp über die Jahre verändert und der Mode angepasst hat, ist die heutige Burma deutlich breiter und runder und streifenfreier als die Ur-Burmakatze.
Die Ur-Burma ist nicht zuletzt deswegen deutlich robuster, weil in Thailand die Rassezuordnung nach Farbe geschied, also keine küstliche Splittung des Genpools nur wegen der Farbe statt findet. Hat eine Katze Burmafärbung, ist sie eine Burma, hat sie Siamfärbung ist sie eine Siam, ist sie weiß ist sie eine Khao Manee, ist sie blau ist sie eien Korat usw..
Die Korat Katzen Züchter haben diesen Genpool-Schatz schon lange endeckt.
Hier Ur-Burmesen aus Thailand:

  

Und zu Begin der Burmazucht hatte man wohl auch kein Problem mit Streifen, hier eine Burma von 1903:











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