Erfahrungsberichte unserer Kittenbesitzer



29. Januar 2017 - Qunicy und Quirly LouLou von der goldenen Stadt



Lange schon haben wir uns vorgenommen, über Loulou und Leo zu schreiben.
Drei Jahre sind die beiden ehemaligen Kitten des Q-Wurfs, als Quincy-Leo und Quirlie-Loulou am 16.10.2013 auf die Welt gekommen, jetzt bei uns.
Irgendwie sind wir das den beiden und Ihnen, liebe Frau Bücken aber auch schuldig.
Man muss ja immer aufpassen, dass man bei einem Erfahrungsbericht nicht in solche Schwärmereien Lobeshymnen abgleitet, dass es dem Leser schwerfällt die Begeisterung überhaupt nachzuvollziehen.Also wollen wir uns etwas mäßigen und versuchen objektiv zu bleiben.

Aber geht das überhaupt? ...Nein, auf keinen Fall.
Es vergeht kein Tag an dem nicht mindestens ein Mitglied unserer Familie, insgesamt 4 mit 2 Jungs, 11 und 15 Jahre alt, bei irgendeiner Gelegenheit in Verzückungsschreie ausbrechen, weil eines unserer beiden „Katzenkinder“ wieder irgendetwas unglaublich Niedliches macht.
Man sieht also, es ist nicht weit her mit der Objektivität...
Eine weitere Schwierigkeit ist, dass jede Katze ein Individuum ist. So ähnlich sich unsere Beiden in vielen Eigenschaften sind, so verschieden sind sie doch in verschiedenen Gewohnheiten und Verhaltensmustern.
Als damals unsere geliebte Hauskatze Maxi, eine europäische Kurzhaar gestorben war, konnten wir erst einmal gar nicht an ein anderes Haustier denken. Aber da uns doch im Alltag etwas schmerzhaft fehlte, recherchierten wir im Internet über die verschiedenen Rassen, weil wir inzwischen von dem sehr individuellen Verhalten der Tiere wussten. Wir suchten richtige Familienkatzen, die auch mit Kindern kein Problem hatten.
So stießen wir auf die Burmesen, die optisch erst einmal keine Liebe auf den ersten Blick waren, weil sie für uns ungewohnt aussahen. Als wir uns dann ernster mit dem Thema beschäftigten stießen wir auf die Seite von Frau Bücken und wurden letztlich die glückliche Familie der beiden.
Schwer ist auch, kurz zusammenzufassen, was uns an den Beiden so gut tut, da das Zusammenleben so viele Facetten hat. Aber vielleicht ist hier schon das Schlüsselwort enthalten. Zusammenleben.
Die beiden sind nämlich echte Familienmitglieder. Wenn sie nicht gerade schlafen – und das meistens über-/nebeneinanderliegend – (ja, wir haben schon wirklich viele Kuschelfotos: „Schau mal, süß, so haben sie ja noch nie da gelegen...“) sind sie eigentlich ständig um uns herum.
Sie beschäftigen sich natürlich auch miteinander. Deshalb an dieser Stelle ein ganz klares Plädoyer für ein Pärchen. Frau Bücken hatte absolut recht. Zwei machen nicht mehr Arbeit als eine. Im Gegenteil. Die beiden sind auch mal alleine beschäftigt und muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man mal keine Zeit hat.
Aber ansonsten sind Loulou und Leo echte Familienmitglieder. Sie haben ihre Rituale entwickelt, die mit unserem Tagesablauf zusammenhängen. Was auch dazu führt, dass sie recht verwundert wirken, wenn mal was ganz anders läuft. Sie suchen absolut die Nähe des Menschen. Damit ist der oft gezogene Vergleich mit Hunden gar nicht so falsch. Stichwort „Hundekatzen“.
Deswegen auch ein klares Plädoyer dafür, sich Burmesen nur anzuschaffen, wenn man genau das will. Tiere, die man als Familienmitglieder ernst nimmt, die man gerne um sich herum hat und auf deren Vorlieben man auch bereit ist, einzugehen. Mit der Anschaffung von Burmesen ist auch ein hohes Maß von Verantwortung verbunden. Denn diese absolut liebevollen Tiere haben auch ebensolche Menschen verdient.
Um nun kurz noch ein paar Beispiele aus dem Alltag zu nennen:
Man muss es mögen (regelmäßig!) als menschliche Sprungschanze genutzt zu werden, wenn man sich kurz vor der Waschmaschine bückt, weil man so bequemer aufs Fensterbrett kommt. Ja man muss auch jedes Mal beim Beladen der Waschmaschine darauf achten, dass man den Kater nicht mitwäscht, da beide verschiedene Arten von „Höhlen“ wirklich unglaublich spannend finden. (Bei Ihr ist es gerne mal der Kleiderschrank). Man muss es aushalten können, dass eine Katze traurig klagend vor der verschlossenen Tür des Hobbykellers sitzt, weil man sie grade nicht mit hineinnehmen kann, weil sie sich sonst aus purer Neugier die Pfoten am Sportgerät klemmen könnte. Man muss auch das Zusatzgewicht aushalten, wenn man bei Liegestützen auch noch den Kater auf dem Rücken sitzen hat (wiegt ja nicht viel).
Vieles davon ändert und entwickelte sich erst im Lauf der Zeit, und es ist spannend, immer wieder Neues zu entdecken bzw. zu erleben.
Aber man wird auch belohnt. Im Winter haben unsere Beiden jetzt für sich entdeckt, morgens, meist erst Loulou, dann kurz darauf Leo, sich die Bettdecke kurz anheben zu lassen(!), um sich dann beide behaglich dann an die große Menschenkatze zu kuscheln (ja man wird tatsächlich bei entsprechender Zuwendung als Ihresgleichen behandelt) und gelegentlich auch beim Putzen einbezogen (muss man auch mögen...)
Man ist nie mehr allein (auch wenn man das mal möchte). Heute Morgen saß Loulou vor der Badewanne als ich mich darin gerade der Körpflege widmete, um es mir nach kurzer Beobachtung, was ich da so treiben dann genüsslich gleichzutun. Tatsächlich hat sie mich dabei beobachtet, ob ich auch ja zusehe. Als ich das durch ein fröhliches „Toll machst Du das“ quittierte (Klar verstehen sie keine Sprache, wohl aber die Zuwendung an sich und den Tonfall) machte sie dann begeistert weiter einschließlich Wiederholung.
Schließlich ist das Verhalten gegenüber den Kindern noch hervorzuheben. Wenn unser jüngerer Sohn Schulschluss hat wartet Loulou schon an der Haustür und führt einen kleinen Freudentanz auf, wenn er wieder da ist und lässt sich durchs Haus tragen. Unser großer Sohn ist abends beim Fernsehen ihr liebstes Kuschelsofa. Und niemals haben sie im Bösen ihre Krallen eingesetzt, eine kleine Schramme kann beim Spielen mal passieren. Liegt aber meistens am Übertreiben seitens des Menschen.
Man kann die beiden eigentlich nur als absolut liebevolle und familientaugliche Tiere bezeichnen. Wir möchten uns ein Leben ohne die Beiden gar nicht mehr vorstellen.




Die Besitzer von Quincy und Quirly LouLou von der goldenen Stadt





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