Fragen zu Burmakatzen und Mandalay



Warum vermitteln viele Züchter auch erwachsene Katzen?

Bei Katzen und Katern sehe ich da unterschiedliche Gründe.
...also erst einmal zur Mädchenwelt:
Das Alter in dem eine Katze am unproblematischsten Würfe bekommt, ist in der Regel vom ersten bis zum 3. oder 4. Lebensjahr. Es mag auch Zuchtkatzen geben, die mit 7 Jahren noch Würfe bekommen und groß ziehen, aber oft läßt die Fruchtbarkeit nach dem 4.
Lebensjahr deutlich nach und die Probleme nehmen zu.
Dazu kommt, das Katzen ab dem 4. Lebensjahr deutlich unflexibler ... oder 'zickiger' gegenüber Artgenossen werden.
Außerdem werden Katzen, wenn man nichts unternimmt, oft dauerrollig. Also geben viele Züchter die Pille oder greifen auf andere Art in den Hormonhaushalt der Katze ein. Das sollte man auch nicht über Jahre tun.
Es gibt also zahlreiche Argumente eine Katze schon mit 3 oder 4 Jahren aus der Zucht zu nehmen und zu kastrieren.
Hinzu kommen noch züchterische Aspekte. Dass man z.B. eine Katze aus der Zucht nimmt, wenn sie Kitten mit Erbschäden bekommt.
Oder wenn man ein Zuchtziel verfolgt, weil man mit der Tochter bereits einen Schritt weiter ist.
Nun ist es aber so, das kastrierte Katzen in der Gruppe ihre Position verlieren und in der Rangfolge nach unten abstürzen.
Manche Katzen kommen damit nicht zurrecht und fühlen sich in der Gruppe nicht mehr wohl.
Da Katzen bis zu 20 Jahre alt werden ist es zudem so, dass bei einem Züchter, der alle kastrierten Katzen behält, die Katzenanzahl schnell ansteigt.
Katzengruppen werden aber schon bei einer Stärke von mehr als 4 weiblichen Tieren instabil.
Dann geraten die Mitglieder der Katzengruppe in Konkurrenz zueinander.
In der Natur würden einige Gruppenmitglieder in neue Reviere abwandern. ...was aber Katzen aus einem Züchterhaushalt schwerlich tun können.
Statt den Katzen Dauerstreß zuzumuten ist es allemal besser, für einige Katzen neue liebevolle 'Reviere' (sprich neue Besitzer) zu suchen, und die Katzen-Gesamtzahl gering zu halten.
Bei Katern spielt noch ein ganz anderer Aspekt eine Rolle.
Zwar kann ein Kater biologisch gesehen über Jahre decken, aber oft fangen Kater früher oder später an ihr Revier mit Urin zu markieren.
.
Wenn der Züchter nicht schon immer mal gerne mitten im Pumakäfig wohnen wollte (einige tun das - die haben unseren Respekt!), wird er sich also entscheiden müssen den Kater zu kastrieren oder den Kater in einen Katerraum zu setzen.
Aber selbst der schönste Katerraum ist keine Dauerlösung, denn auch Burmakater sind sehr menschbezogen und wollen gerne immer mitten dabei sein.
So bleiben auch Kater oft nicht lange in der Zucht und werden schnell zu Kastraten.
Auch wir geben hin und wieder Kastraten ab.
Aber sie haben immer einen Ehrenplatz auf unserer Seite:
-Hier geht es zu unserer Ehrengalerie mit unseren Kastraten-

Für den zukünftigen Besitzer hat es ein paar Vorteile eine erwachsene Katze zu übernehmen:
- Wärend Burmakitten 650€ kosten, nehmen wir für ehemalige Zuchtkatzen nur 250€ oder an Kittenkäufer auch schon mal deutlich weniger.
- Eine ehemalige Zuchtkatze gehört oft zu den besonders schönen ihrer Art, ..denn sonst wäre sie ja gar nicht erst in die Zucht gelangt.
- Bei Katzen ist das Immunsystem mit zwei Jahren deutlich gefestigt. Sie ist schon aus den ganzen Kinderkrankheiten heraus.
- Auch Katzen kommen in die Flegeljahre .. in der Regel machen halbstarke Burmakatzen zwischen dem 8 Monat und 1,5 Jahren den meisten Quatsch ;-)
- Eine erwachsene Burmakatze ist ausgefärbt -- da wissen Sie was Sie bekommen. ;-)
- Ehemalige Zuchtkatzen sind es gewohnt sich die Aufmerksamkeit mit Artgenossen zu teilen. Umsomehr genießen es unsere menschbezogenen Burmesen plötzlich Prinzessin oder Prinz zu sein. :-)
Gut, Kitten passen sich noch besser an jede Situation an. Deswegen muss man bei erwachsenen Katzen darauf achten, dass es gut passt.

Für unseren Anakin haben wir ein absolut perfektes neues Zu Hause gefunden:




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Wir werden bei unserem nächsten Wurf, mal die Fragen, der Intressenten sammeln und die Liste hier ergänzen. :-)



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