Fragen zu Burmakatzen und Mandalay



Kann ich auch einen ehmaligen Deckkater problemlos halten?

Die Gründe warum ehemalige Zuchtkatzen manchmal zur Vermittlung stehen, habe ich hier beantwortet:
 Warum vermitteln viele Züchter auch erwachsene Katzen?  

Unkastrierte Kater, also Zuchtkater, neigen dazu ihr Revier mit Urin zu markieren.
Kastrierte Kater markieren in der Regel nicht.
Aber es gibt auch bei unkastrierten Katern große Unterschiede. Manche halten sich für einen Wasserfall und markieren wie die Weltmeister, manche begnügen sich mit hier und da mal eine Wand oder eine Tür zu markieren. Ganz ganz wenige markieren gar nicht. .
Letztere beide Gruppen sind als Kastraten wohl völlig unproblematisch.
Die Kater, die sehr stark markiert haben, sollten nicht in ein neues Zuhause mit Freigang ziehen. Wir hatten nämlich den Fall, dass ein solcher 'Wasserfall'-Kater sich nach der Kastration lange absolut gut benommen hat. Nachdem die Familie aber raus auf's Land gezogen ist und er Freigang hatte, fing er an sich draußen mit anderen Katern zu streiten und neben die Terassentür zu pinkeln. ... leider innen.. :-(
Im Prinzip logisch, denn er musste ja nun den anderen Katern mitteilen, dass er hier wohnt und es keiner wagen soll, sein Revier zu betreten. ..für seine Familie aber eher unangenehm.
Zum Glück hat ein Suprelorin Implantat geholfen und nun benimmt er sich trotz Freigang wie ein echter Kastrat.
Aber als Fazit würde ich einen ehemaligen Zuchtkater vorsichtshalber nur in reine Wohnungshaltung abgeben. Am Besten mit nicht zu vielen anderen Haustieren, optimal zu einem jungen Kater oder einer bereits kastrierten Katze. Dann hat der Kater erst gar keinen Grund zu markieren.
Da nicht alle Züchter in diesem Punkt ehrlich sind, würde ich auf jeden Fall dazu raten davon auszugehen, dass der Kater markiert hat.
D.h. einen ehemaligen Zuchtkater problemlos übernehmen kann:
- wer in einer Wohnung mit wenig anderen Haustieren wohnt.
- Bereit ist, falls der Kater sich doch mal nicht benimmt, nach Lösungen zu suchen statt den Kater gleich 'abzuschieben'.
Grundsätzlich gilt, egal ob Kater oder Katze: Unsauberkeit hat immer eine Ursache und stellt kein unlösbares Problem dar.
..dem werden wir aber einen eigenen Absatz widmen.

Nun aber zu den Vorteilen, die ehemalige Zuchtkater haben ... denn sie sind ganz spezielle Typen ;-)
- Potente Kater sind katerig, d.h. regelrechte Kampfschmuser. Kater die später kastriert werden, behalten dieses Verhalten oft bei.
- Zuchtkater haben gelernt mit zickigen Katzen klar zu kommen. Ein Zuchtkater lernt sich geschickt weg zu drehen, wenn die Katze ihn angreift, und entwickelt Sensibiltät die Stimmung der Katze richtig einzuschätzen ... so ist ein ehemaliger Zuchtkater auch für ansonsten unverträgliche Kätzinnen vielleicht noch eine Chance auf Gesellschaft.
- Wer das dicke Katergesicht mag, der wird ehemaige Zuchtkater lieben. Denn die richtig dicken Katerbacken entwickeln nur Kater, die erst später kastriert werden.

Ein Kater muß geduldig sein. Hier zickt unsere Lotta unseren Gemütskater-Darwin an:




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Wir werden bei unserem nächsten Wurf, mal die Fragen, der Intressenten sammeln und die Liste hier ergänzen. :-)



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