Fragen zu Burmakatzen und Mandalay



Wie teuer ist eine Burmakatze?

Preise für Burmakitten liegen derzeit so zwischen 750€ und 850€.
Bei einer erwachsenen Burmakatze variieren die Preise bis hin zu 600€.

Bei uns kostet das erste Burmakitten als Liebhabertier 800€
Bei Familien mit Kindern geben wir einen Rabatt.
Auf das zweite Kitten geben wir einen Rabatt von 100€, da es die Kitten glücklich macht zusammen zu bleiben.
Wir sind jetzt nicht mehr am unteren Rand mit den Preisen, weil wir jetzt schon mehrfach teure Linien aus Australien und Neuseeland geholt haben, um aus dem engen Genpool der Europäischen Burma heraus zu kommen. In Australien und Neuseeland ist die Burmakatze weit verbreitet und deswegen dort der Genpool nicht so eng. Außerdem werden dort Züchter regelmäßig von Tierärzten kontrolliert, was ein bischen der reinen Zucht auf Aussehen vorbeugt. Außerdem haben wir immer nur vollständig auf rassetypische Krankheiten getestete Tiere importiert und selber hier nochmal per Gentest getestet.
Bei Zuchtkatzen nehmen wir einen Aufschlag von 200€. Weil jemand, der mit unserer Linie züchtet profetiert ja im besonderen Maße von den vielen Investiontionen, die wir in den Aufbau einer gesunden, robusten Linien gesteckt haben.

Um den Preis einschätzen zu können, lohnt es sich beim Kauf folgende Faktoren zu beachten:
Wir erfüllen -obwohl wir keine Spitzenpreise nehmen - alle davon. :-)


1. Sind die Kitten 2 fach geimpft und entwurmt? (Impfung kostet ca. 50€)
2. Hat das Kitten ein Gesundheitszeugnis? ..überhaupt je einen Tierarzt gesehen?
3. Sind die Elterntiere auf GM2 und Hypercaliämie getestet? (das kann bei ungetesteten Kitten später sehr teuer werden, diese Krankheiten sind in der europäischen Burma sehr verbreitet.)
4. Legt der Züchter offen, welche Medikamente das Kitten bereits bekommen hat? - vorsicht bei Massenzüchtern. Durch zu viele Kitten auf einmal herrscht ein hoher Infektionsdruck. Dort werden oft viel Antibiotika eingesetzt, was bei Katzen Schäden an den Organen verursachen kann und resistente Keime entstehen läßt.
5. Ist das Kitten an gute Futtersorten gewöhnt? Kitten die mit Billig - oder Trockenfutter ernährt werden, verweigern später oft gutes gesundes Futter, weil die Prägung auf Futter schon im Mutterleib beginnt. Bei Billlg- und vor allem reiner Trockenfutterfütterung sinkt aber die Lebenserwartung im Schnitt dramatisch. Außerdem haben Kitten, die nicht artgerecht ernährt werden sehr oft Parasiten, wie Giardien oder T- Foetus im Gepäck.
6. Ist das Kitten ein normales Bakterienumfeld gewöhnt (sprich nicht in einem sterilen Raum aufgewachsen)?
7. Hat das Kitten einen einen Microchip?
8. Hat das Kitten einen Stammbaum von einem seriösen Verein?
9. Ist das Kitten gesund? (glattes Fell, klare Augen, kein gequollener Bauch, saubere Nase...)
10. Wurde das Kitten gut geprägt? (ist es schmusig, aufgeschlossen, nicht ängstlich... durfte es am normalen Familienalltag teilnehmen...)
11. Nicht zuletzt lohnt sich auch ein Blick in den Stammbaum, denn Burmakatzen haben teilweise einen recht engen Genpool. Die Chance auf eine gesunde, robuste Burmakatze, die ein langes Leben vor sich hat, ist größer, wenn der Stammbaum etwas interkontinental gemischt ist. Sprich zu den üblichen Europäern vielleicht auch mal ein Australier, Südafrikaner, Neuseeländer,
... zumindest bei uns, sind die Kitten deutlich robuster, seitdem wir eine Linie aus Neuseeland dazu geholt haben.
...den selben Effekt scheinen die cinnamon farbenden Linien aus den Niederlanden zu haben.

Da es leider oft vorkommt und es kaum einer weiß:
Wenn ihre erworbene Katze in den ersten 6 Monaten an einer Ursache stirbt, die vorher schon bestanden hat (die Beweislast für das Gegenteil liegt beim Züchter), haben Sie auch das Recht sich den Kaufpreis erstatten zu lassen. Wenn der Züchter Ihnen absichtlich etwas verschweigt, dann haben Sie auch ein Recht auf Schadenersatz. Vorsicht: fremde Tierarztkosten muß der Züchter nicht erstatten, wenn es nicht vorher abgesprochen ist.
Leider ist es üblich den Käufer mit einem 'Ersatzkitten' abzuspeisen und damit zum Schweigen zu bringen. Weil es leider billiger ist Kitten nicht tierärztlich behandeln zu lassen und krank abzugeben... und dann die 'Ausfälle' eben mal bequem zu ersetzen. In unseren Augen ist das Tierquälerei, denn das Kitten bekommt kein 'Ersatzleben'.

Was Sie vorsorglich tun können:
Lassen Sie in der ersten Woche das Kitten von einem Tierarzt durchchecken.
Lassen Sie eine Kotprobe auf Giardien testen.
Glauben Sie nicht an das Märchen vom 'Umstellungsdurchfall'. Wenn das Kitten erst mal sein gewohntes Futter bekommt, dann bekommt es auch keinen Durchfall.
Ich selbst teste auch immer FIP und Leukose.
..allein in 2012 hatte ich Kontakt zu 6! Liebhabern, die kurz nach dem Kauf ihr Kitten verlohren haben, die Zahl derer, die ihr Kitten erst mal teuer behandeln mussten, weil sie es verschnupft, mit Durchfall oder mit Parasiten bekommen haben, ist noch viel größer. Manche Züchter spritzen auch schnell vor der Abgabe ein 3-Tages Antibiothika, damit das Kitten gesund wirkt :-(
...nur deswegen erwähne ich es hier .. leider kann ich dieses Elend nicht verhindern und aus rechtlichen Gründen nicht mal die Schwarzen Schafe (die ich kenne) hier nennen -- alle haben schöne bunte Webseiten und treten sehr freudlich und gepflegt auf. :-(

Süß sind wir alle:




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Wir werden bei unserem nächsten Wurf, mal die Fragen, der Intressenten sammeln und die Liste hier ergänzen. :-)



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